{"id":90,"date":"2025-11-17T11:34:27","date_gmt":"2025-11-17T11:34:27","guid":{"rendered":"https:\/\/listner-elektronik.de\/wordpress\/?page_id=90"},"modified":"2026-02-09T07:10:07","modified_gmt":"2026-02-09T07:10:07","slug":"historie","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/mutterschied.com\/index.php\/historie\/","title":{"rendered":"Historie"},"content":{"rendered":"\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Eine kleine Ortsgeschichte<\/h1>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><a><\/a>Antike<\/h2>\n\n\n\n<p>Urspr\u00fcnglich keltisches Siedlungsgebiet. R\u00f6merzeit: im Winkel zweier R\u00f6merstra\u00dfen, im S\u00fcdwesten die Hauptstra\u00dfe Trier-Bingen. Im Norden die Stra\u00dfe Simmern-Bacharach, dort, im Flur Herzefeld, R\u00f6mischer Stra\u00dfenposten, M\u00fcnzfund aus der Zeit Kaiser Hadrians (<strong>117-138<\/strong>). R\u00f6mische Landsiedlung (Villa rustica) 700 m s\u00fcdl.der Kirche, an der Borekischt. Streuscherbenfunde der r\u00f6mischen Zeit am Halsbrecher und in der Murschbach.<\/p>\n\n\n\n<p>Urspr\u00fcnge des Mittelalters: nach dem R\u00fcckgang der Bev\u00f6lkerungszahl auf der Hunsr\u00fcck-Hochfl\u00e4che zur Zeit der V\u00f6lkerwanderung (<strong>370-500<\/strong>) setzt Ende des 9. Jahrhunderts eine Neubedsiedelung ein. Auch Mudinscheid entsteht in dieser karolingischen Zeit (Entstehung der -roth, -scheid, -schied-D\u00f6rfer auf gerodetem Land). Die \u00e4lteste \u00fcberlieferte Schreibweise ist Mudinscheid, Mudin, Madin (mundartl.heute : Maddin) wei\u00dft auf den fr\u00e4nkischen Nationalheiligen Martin hin. Die Endung -scheid oder sp\u00e4ter schied bedeutet: abgegrenzter Waldbezirk. Die Wildgrafen (Emichonen = Nachfahren des Emicho) hatten <strong>950<\/strong> das Besthaupt auf einen Teil der Bev\u00f6lkerung in Mudinscheid. (Besthaupt = eine fr\u00fche Art der Erbsteuer, der Landesherr bekam beim Tod des Bauern das beste St\u00fcck Vieh aus dessen Nachla\u00df).<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><a><\/a>Mittelalter<\/h2>\n\n\n\n<p>1074, Mudinscheid geh\u00f6rt sicher urspr\u00fcnglich zum Gebiet der Propstei Ravengiersburg da es auch zum Blutgericht an der Nunkirch verpflichtet ist. Um <strong>1275<\/strong> geh\u00f6rte Mudinscheid den wittelsbachischen Pfalzgrafen bei Rhein, sp\u00e4ter wird der Ort ein pf\u00e4lzisches Inngericht. <strong>1311<\/strong>, in Mudinscheid werden 45 M\u00e4rker eingesetzt, die in jedem Jahr ein Klafter Holz aus \u201esymerer waldt\u201c erhalten. <strong>1346<\/strong>, Zehntpflicht gegen\u00fcber dem Bischof von Trier Balduin von Luxemburg. <strong>1368<\/strong> wird die Kapelle Mudinscheid dem Aegidienstift in Neustadt inkorporiert (einverleibt). Das eigenst\u00e4ndige Innegericht Mutterschied bildet eine Schulthei\u00dferei mit den Gemeinden M\u00f6rschbach, Schnorbach und Wahlbach.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><a><\/a>16. Jahrhundert<\/h2>\n\n\n\n<p><strong>1536<\/strong> vereinigte Herzog Johann II. die Pfr\u00fcnde von Muderscheidt und Riesweiler und \u00dcbertrug sie einem Pfarrer der in Muderscheidt Wohnung beziehen sollte. <strong>1557<\/strong>, Reformation zun\u00e4chst Lutherisch dann Reformiert. <strong>1599<\/strong>, gab es 23 Feuerstellen Muderscheidt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><a><\/a>17. Jahrhundert<\/h2>\n\n\n\n<p><strong>1608<\/strong> ist Muderschitt eine Filiale der Pfarrei Schnorbach. <strong>1618-1648<\/strong>, Zerst\u00f6rungen im Drei\u00dfigj\u00e4hrigen Krieg, erste Zerst\u00f6rung des legend\u00e4ren Oberhausens bei Moederscheit. <strong>1656<\/strong>, 10 Familien, 1 Witwe, 2 Vorm\u00fcnder. <strong>1686<\/strong>, Wiederzulassung der Katholischen Religion. Die katholische Gemeinde Moederscheit geh\u00f6rt zur neuen katholischen Pfarrei St. Joseph in Simmern (<strong>1683-1803<\/strong> von den Carmelitern aus Boppard geleitet). <strong>1688<\/strong>, Zerst\u00f6rung des Hunsr\u00fccks im Pf\u00e4lzischen Erbfolgekrieg, zweite Zerst\u00f6rung des legend\u00e4ren Oberhausens bei Moederscheit. <strong>1698<\/strong>, Entstehung des heraldisch bedeutsamen Geichtsiegel von Moderschit mit der Hl. Dorothea.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><a><\/a>18. Jahrhundert<\/h2>\n\n\n\n<p><strong>1712<\/strong>, Erbauung des \u00e4ltesten datierbaren Hauses in Moderschit, Rheingans &#8211; Renzler. <strong>1745<\/strong>, Erbauung des Hauses Wald-Henrich-John. <strong>1751<\/strong> gingen kath. Familien an den Bau einer neuen Kirche. Die Namen der M\u00e4nner, die das Werk in Angriff nahmen sind folgende: 1. Jakob Kist, 2. Adam Nau, 3. Nikolaus Karl, 4. Matthias Diehl, 5. Matthias Staudt, 6. Paul Diel, 7. Johann NIkolaus Becker, 8. Christoph Sachsemeier, 9. Peter R\u00f6del, 10. Peter Vogt, 11. Christoph Diel, 12. Peter R\u00f6tsch, 13. Johann Kr\u00e4mer, 14. Tobias Karl, 15. Jakob R\u00f6del, 16. Johann Becker und der Pr\u00e4ceptor (Lehrer) Hartmann. Baubeginn war <strong>1753<\/strong>. <strong>1757<\/strong>, ist die jetzige Kapelle vollendet und wurde am <strong>22.1.1758<\/strong> durch den Simmerner Carmeliterprior Otto benefiziert. Sie ist den 14 Nothelfern: Vitus, Dionysius, Cyriacus, Georgius, Blasius, Erasmus, Christopherus, Panthaleon, Eustachius, \u00c4egidius, Agatius, Catharina, Barbara, Margaretha und der \u201eB\u00fc\u00dferin\u201c Magdalena geweiht. 1758 sind 108 Mutterschieder Katholiken. Die Reformierten erheben Einspruch gegen den Bau der Kirche.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>1766<\/strong>, am 28. Juli, wanderte Christoph Saxemeyer ins ungarische Banat aus. <strong>1787<\/strong>, am 27. Oktober, folgten als Auswanderer nach Ungarn: der Bauer Niklas Rehrich, reformiert, 45 Jahre, mit 4 Personen, Barbara Kranz, geborene Zillig,Peter R\u00f6hrig, (Verstarb in Ungarn <strong>1843<\/strong> mit 77 Jahren), Konrad Gehl mit 5 Personen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><a><\/a>franz\u00f6sische Zeit<\/h2>\n\n\n\n<p><strong>1794<\/strong>, der Hunsr\u00fcck wird nach der Eroberung durch fanz\u00f6sische Revolutionstruppen franz\u00f6sisches Staatsgebiet Ende der Vielstaaterei. Mutterschied wird gepl\u00fcndert. Die Gerichtsb\u00fccher werden verbrannt. Mutterschied geh\u00f6rt zur Maire Simmern. <strong>1796<\/strong>, Rinderpest in Mutterschied: fast der gesamte Viehbestand verendet. Mutterschied hat 197 Einwohner in 38 H\u00e4usern mit 28 Scheuern. <strong>1805<\/strong>, Nicolas Littger aus Mutterschied wird Adjunkt von Simmern (Vertreter des Maire = B\u00fcrgermeisters).<strong>1805-07<\/strong>, Aufteilung des M\u00e4rkereiwaldes, die Gemeinde Mutterschied erh\u00e4lt 102 Hektar. <strong>1806-1807<\/strong>, wurden in der Mutterschieder Gemarkung hunderte Obstb\u00e4ume gepflanzt. <strong>1809<\/strong> hat Mutterschied 261 Einwohner. <strong>1813<\/strong>, Anlage eines neuen Friedhofes an der Stra\u00dfe nach Argenthal oberhalb des Dorfes. <strong>1814<\/strong> endet die franz\u00f6sischen Zeit. Der Hunsr\u00fcck wird bayrisch besetzt bis zum Ende des Wiener Kongresses <strong>1816<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><a><\/a>preu\u00dfische Zeit<\/h2>\n\n\n\n<p><strong>1816<\/strong> wird der gesamte Hunsr\u00fcck preussisch bis auf das Birkenfelder Land (zu Oldenburg). Entstehung des Regierungsbezirkes Koblenz und des Landkreises Simmern. Mutterschied bleibt dem B\u00fcrgermeister von Simmern unterstellt: lange Zeit ist dies Peter-Josef Rottmann.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>1820<\/strong>, Gewerbetreibend in Mutterschied: Christoph Sehn (Weinschenk), Adam Martin (Leineweber), Friedrich \u00d6hl (Leineweber), Peter Martin ( Leineweber), Peter Zillig (Leineweber), Peter Marbach(Schuhmacher), Andreas Diel (Schreiner), Valentin Martin (Schneider), Christoph Beil (Schneider), Christoph Reuther (Grobschmidt), Jacob Baumgarten (Porzellanh\u00e4ndler), Christoph Baumgarten (Kleing\u00e4rtner), Adam Vogt (Leineweber). <strong>1824<\/strong> beginnt der Mutterschieder B\u00fcrger Nicolas Schneider junior (Schneirer-Nicels) ein Hausbuch, in das er bis <strong>1870<\/strong> wichtige Dinge eintr\u00e4gt so den Anbau von \u201eKrundbirnen\u201c im Jahre <strong>1829<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>1830<\/strong>, Gro\u00dfer Brand in Mutterschied, Drei H\u00f6fe m\u00fcssen neu errichtet werden: die Anwesen Ludwig, Kunz und Jost entstehen neu im typisch fr\u00e4nkischem Hofbau-Muster bis <strong>1833<\/strong>. Mitte der 30er Jahre kommt es zu au\u00dfergew\u00f6hnlichen Wetterlagen: Nicolas Schneider berichtet am <strong>25.M\u00e4rz 1834<\/strong>: \u201eEs ist zu beobachten, und ist ein Denkmal f\u00fcr die Nachkommen, da\u00df man in diesem Jahre, nehmlich im Monat January alle Tage gr\u00fcnes Futter auf den \u00c4ckern hohlen konnte und in den G\u00e4rten Blumen waren und bis hierher fast gar kein Schnee gesehen wurde.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong>1838<\/strong> Erbauung der Schule als Evangelische und Katholische Volksschule. <strong>1840<\/strong>, 474 Einwohner. <strong>1843-1854<\/strong>, Die Hungersnot in Mutterschied ist so gro\u00df, da\u00df ein betr\u00e4chlicher Teil der Bev\u00f6lkerung nach Brasilien auswandert. <strong>1843<\/strong>, Veranla\u00dft durch Auswanderer aus Ellern und Rheinb\u00f6llen wanderten auch Mutterschieder B\u00fcrger nach Brasilien aus: Johan Peter und Wilhelm Carl, Nicolaus Porth mit Frau und zwei Kindern.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>1845<\/strong>, folgte die gro\u00dfe Auswanderungswelle mit insgesamt 49 Auswanderern nach Brasilien: Johann Guthmann, Ackerer, mit Frau und 5 Kindern, Johann-Peter Carl, Maurer, mit Frau und 2 Kindern, Michael M\u00f6bus, Ackerer, mit Frau und 5 Kindern, Jakob Huth, Tagel\u00f6hner, mit Frau, Matthias Huth, Tagel\u00f6hner, mit Frau und einem Kind, Christoph Huth, Tagel\u00f6hner, ledig, Friedrich Jakob Sch\u00e4fer, Schmied ledig, Joseph Carl, Maurer mit Frau, Georg Sch\u00e4fer, Peter Renzler, Maurer mit Frau, Nikolaus Zillig, Ackerer, ledig, Nikolaus Flesch, Maurer, mit Frau und 2 Kindern, Hermann Renzler, Maurer, mit Frau und 4 Kindern, Wilhelm Carl, mit Frau und 3 Kindern, Johann-Peter Carl, mit Frau und 5 Kindern, Peter Carl, Maurer, mit Frau und 2 Kindern, Peter M\u00fchleis, Maurer, mit Frau und 2 Kindern, Peter Bamberger, Maurer und Klemptner, mit Frau und 4 Kindern, Jakob Martin, Leineweber, mit Frau und 2 Kindern, Sprengn\u00f6ter, Ackerer, mit Frau und 3 Kindern.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>1848<\/strong>, Deutsche Revolution: Wahlm\u00e4nner aus Mutterschied: Jacob Prinz (preussische Nationalversammlung) und Peter Wald I (Deutsche Nationalversammlung Paulskirche Frankfurt). Die Gemeinde hilft den \u00c4rmsten mit aller Kraft: z. B. d. Verkauf von wertvollem Eichenholz. <strong>1864<\/strong> hat Mutterschied 480 Einwohner, 308 ha Gemarkungsumfang, 8 ha Gemeindewald innerhalb der Gemarkung. <strong>1868<\/strong> wird eine erste Feuerwehrliste Mutterschieds aufgestellt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><a><\/a>dt. Kaiser Reich<\/h2>\n\n\n\n<p>Gr\u00f6\u00dfere Eigenst\u00e4ndigkeit der Gemeinden, Mutterschied hat einen eigenen B\u00fcrgermeister (Vorsteher genannt). <strong>1876<\/strong>, Feuerwehrliste Mutterschied mit 48 M\u00e4nnern. <strong>1904<\/strong>, am 12.\/13. Juni begeht der Kriegerverein Mutterschied sein Stiftungsfest. Am 12. Juli gr\u00fcnden 28 M\u00e4nner einen Turnverein: TuS 04 Mutterschied. <strong>1905<\/strong>, 367 Einwohner <strong>1914-18<\/strong>, 1. Weltkrieg fordert 19 gefallene M\u00e4nner und ein Vermi\u00dfter.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><a><\/a>Weimaer Republik<\/h2>\n\n\n\n<p>Besetztes Rheinland, der Hunsr\u00fcck ist franz\u00f6sisch besetzt. <strong>1923<\/strong>, Deportation Hunsr\u00fccker Eisenbahner- Familien nach dem gro\u00dfen Eisenbahnstreik durch die franz\u00f6sische Besatzungsmacht. Aus Mutterschied wurde u.a. Peter Metzger mit Frau und f\u00fcnf Kindern vertrieben. Erst nach einem Jahr durften sie zur\u00fcckkehren. <strong>1925<\/strong> sind es 392 Einwohner. <strong>1929<\/strong>, 25-Jahrfeier des Turn- und Sportvereins Mutterschied. <strong>1932<\/strong>, neuer Friedhof.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><a><\/a>Nationalsozialismus<\/h2>\n\n\n\n<p>Hitlerzeit, zwangsweise Einf\u00fchrung der \u201eEinheitsschule\u201c f\u00fcr evangelische und katholische Kinder. Mutterschieder B\u00fcrger werden Opfer staatlicher Willk\u00fcr. <strong>1939<\/strong>, 364 Einwohner. <strong>1942<\/strong>, Ende April wurde die Kirchenglocke herabgenommen und f\u00fcr Kriegszwecke mi\u00dfbraucht. <strong>1939-1945<\/strong>, der 2. Weltkrieg forderte 19 Gefallene und 3 Vermisste. <strong>1944-1945<\/strong> Kriegsgefangene in Mutterschied: ca. 6 Ukrainer und Polen; wurden <strong>1945<\/strong> repatriiert; ein Pole, Alex B., blieb zur\u00fcck. <strong>1945<\/strong>, 16. M\u00e4rz, Besetzung des Dorfes durch amerikanische Truppen, die Angeh\u00f6rigen einer hier liegenden Tro\u00dfeinheit wurden in die Gefangenschaft gef\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><a><\/a>Bundesrepublik (West)<\/h2>\n\n\n\n<p><strong>1949<\/strong>, neuer Glockenstuhl, die neue Glocke wurde von Dechand Hardt geweiht. <strong>1954<\/strong>, 50-Jahrfeier des Turn-und Sportvereins Mutterschied. <strong>1957<\/strong>, 308 Einwohner. Ab <strong>1958<\/strong> Durchf\u00fchrung der Feldumlegung, in der Folgezeit Erbauung der Aussiedlerh\u00f6fe in der Rheinbach und des Heidehofes. <strong>1963<\/strong>, 327 Einwohner. <strong>1964<\/strong>, Brand in Mutterschied: Die Geh\u00f6fte Roos und Halfmann (Kist) werden ein Raub der Flammen. <strong>1965<\/strong>, Entstehung des Neubaugebietes auf dem \u201eHundsacker\u201c. <strong>1966<\/strong>, 383 Einwohner. <strong>1968<\/strong>, Ende der Volksschulen in Mutterschied. Um <strong>1970<\/strong> Entstehung der H\u00f6fe Schleimer (Huhn), Halfmann (Kist), Sch\u00f6nhof, Bornhof (Wald-Kronenberger, sp\u00e4ter Schwedler). Ab <strong>1970<\/strong> erste t\u00fcrkische Mitb\u00fcrger im Ort. <strong>1979<\/strong>, 75-Jahrfeier des Turn- und Sportvereins Mutterschied. <strong>1980<\/strong>, Genehmigung des Ortswappens. <strong>1984<\/strong>, Au\u00dfenrenovierung der Kirche und des Kirchhofes. <strong>1985<\/strong>, 434 Einwohner. <strong>1986<\/strong>, Einweihung der alten Schule als neues B\u00fcrgerhaus. Geschichte der Fillialgemeinde Mutterschied von Pastor Josef B\u00f6hm (Manuskript). Beginn der Dorferneuerung, Neugestaltung des Dorfplatzes, Buswarteh\u00e4uschen, neuer Dorfbrunnen, Friedhofskapelle.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><a><\/a>Bundesrepublik<\/h2>\n\n\n\n<p><strong>1991<\/strong>, 23. Juni, Altarweihe in Mutterschied durch Generalvikar Gerhard Jakob (+1999), dem sp\u00e4teren Trierer Weihbischof. <strong>1994<\/strong>, 90-Jahrfeier des Turn- und Sportvereins Mutterschied. <strong>1996-97<\/strong>, Neubau und Neugestaltung der Dorfstra\u00dfen, Gehsteige und Laternen. <strong>2000<\/strong>, die Rheinbacher H\u00f6fe kommen zu Simmern, Mutterschied kauft Land der Dom\u00e4ne am Boorst\u00fcck bis zur Bahnlienie nach Simmern hin. <strong>2001<\/strong>, Anlage eines Neubaugebietes oberhalb der Murschbach zur Altweidelbacher Stra\u00dfe hin.<\/p>\n\n\n\n<p>Ausbau des Dorfes auf dem Gel\u00e4nde des Neubaugebietes an der Murschbach. Erstellung eines Buches zur Ortsgeschichte. <strong>2004<\/strong> Hundertjahrfeier des Turn- und Sportvereines Mutterschied. <strong>2008<\/strong> &#8211; 250 Jahre Weihe der Kapelle zu den Hl. Vierzehn Nothelfern und Maria Magdalena.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><a><\/a>Autoren<\/h2>\n\n\n\n<p>Adam Willwert (+1832) Berichtsbuch der Gemeinde &#8211; Chronik (Ausz\u00fcge)<br>Nicolas Schneider junior (+1870) Hausbuch<br>Michael August Litger (+1976) Kirchen- Geschichte Mutterschied<br>Pfarrer Josef B\u00f6hm (+1995) Geschichte der kath. Filialgemeinde Mutterschied<br>Karl Faller Auswanderer<br>Cornelia Memmesheimer Zeitungsarchiv<br>Willi Ludwig Auswertung der Berichtsb\u00fccher der Gemeinde<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><a><\/a>Redaktion<\/h2>\n\n\n\n<p>Andreas Armin H. Dorfey, M\u00fcnchen, 26. Januar 2001<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine kleine Ortsgeschichte Antike Urspr\u00fcnglich keltisches Siedlungsgebiet. R\u00f6merzeit: im Winkel zweier R\u00f6merstra\u00dfen, im S\u00fcdwesten die Hauptstra\u00dfe Trier-Bingen. Im Norden die Stra\u00dfe Simmern-Bacharach, dort, im Flur Herzefeld, R\u00f6mischer Stra\u00dfenposten, M\u00fcnzfund aus der Zeit Kaiser Hadrians (117-138). R\u00f6mische Landsiedlung (Villa rustica) 700 m s\u00fcdl.der Kirche, an der Borekischt. 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